MitVerantwortung: Kauf mit Köpfchen

3 KONSUM IM ALLTAG Auch ohne eigenes Einkommen: Wir verfügen über eine enorme Kaufkraft und sind rege Konsumenten. Ein ganz normaler Wochentag zeigt: Dem Konsum entkommt keiner – er bestimmt unser Leben. Morgens holen die meisten Kinder und Jugendlichen ihre Marken­ kleidung aus dem Schrank und schreiben gleichzeitig eine Nach- richt an die Freunde, ob man sich nach dem Unterricht in der Stadt treffe. In der Schulpause werden die neusten Trends und Marken besprochen und der Nachmittag wird natürlich in vielen Shops und Schnell-Restaurants verbracht, abends kann man den Tag im Kino ausklingen lassen. Dieses Phänomen kann man täglich in den Städten beobachten. Alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland geben insgesamt, obwohl sie noch kein bzw. kaum eigenes Geld verdienen, jährlich rund 17,7 Milliarden Euro für Bekleidung, Lebensmittel (insbe- sondere Süßigkeiten), Technik, Schmuck, Kosmetik und Freizeit­ aktivitäten aus. Damit sind sie eine entscheidende Kaufkraft auf dem Markt und werden von diesem praktisch gelenkt und zum Konsumieren mehr und mehr angeregt. Mode und Marken in allerlei Bereichen spie- len eine große Rolle. Jeder möchte ähnlich coole Markenjeans wie der Kumpel tragen und das neuste Smartphone hätte man eben- falls gerne in der Hand. Mit diesen sogenannten „Hypes“ identifi­ zieren sich Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrem sozialen Umfeld und treffen dadurch ganz bestimmte Kaufentscheidungen. In einer bunten Warenwelt Name: Leon Bornemann Alter: 16 Wohnort: Schöneck Schule: Albert-Einstein-Schule, Gymnasium des Main- Kinzig-Kreises Hobbys: Schreiben, Jugend­ feuerwehr, Kinder- und Jugendarbeit Von Leon Bornemann

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